agenda4 - nachhaltige Stadt-, Immobilien- und Gebäudeentwicklung .

Satzung

  1. Name und Sitz
  2. Vereinszweck
  3. Gemeinnützigkeit
  4. Mitgliedschaft, Förderung, Unterstützung
  5. Organe
  6. Mitgliederversammlung
  7. Vorstand
  8. Beirat
  9. Arbeitskreise
  10. Auflösung des Vereins

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen "agenda 4-eCommunity". Er erhält den Zusatz "e.V.", nachdem er in das Vereinsregister eingetragen wurde.

Er ist ein eingetragener rechtsfähiger Verein und hat seinen Sitz in Berlin.

§ 2 Vereinszweck

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung von Bildung, Erziehung, Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten der Stadtplanung, der Architektur, des Bauingenieurwesens, der Volkswirtschaft, der Ökologie und Soziologie, um die Allgemeinheit und die Öffentliche Hand durch Erhöhung des Bildungs- und Ausbildungsstandes bei dem Wandel zur Informations-- und Wissensgesellschaft auf den genannten Gebieten zu unterstützen.
  2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
  3. Die Schaffung einer elektronischen Vernetzung zwischen den Mitgliedern und der Öffentlichkeit durch Aufbau und Unterhaltung eines Internetportals;
  4. die Einrichtung und Förderung von Studiengängen, die dem Vereinszweck dienen;
  5. die Koordination und Durchführung von Forschungs- und Entwicklungsvorhaben auf den genannten Gebieten unter Beachtung der Weiterentwicklung elektronischer Kommunikation;
  6. die Organisation und Durchführung von Kongressen und Symposien der Mitglieder mit der interessierten Öffentlichkeit;
  7. Öffentlichkeits- und Medienansprache zur Weckung des Interesses an den in Abs. 1 genannten Sachgebieten auch unter Mithilfe von Personen des öffentlichen Lebens;
  8. die Vergabe von Stipendien zur Förderung des wissenschaftlichen und nicht wissenschaftlichen Nachwuchses auf den in Abs. 1 genannten Gebieten.

§ 3 Gemeinnützigkeit

Der Verein verfolgt nach Maßgabe von § 2 ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts "Steuerbegünstigte Zwecke" der Abgabenordnung.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Aufgaben des Vereins eingesetzt werden. Niemand, auch kein Mitglied, darf vom Verein durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 4 Mitgliedschaft, Förderung, Unterstützung

  1. Die Mitgliedschaft steht sowohl natürlichen als auch juristischen Personen offen und ist gemäß § 38 BGB unveräußerlich.
  2. Der Antrag ist schriftlich an den Vorstand zu richten.
  3. Die Entscheidung über den Antrags trifft der Vorstand. Der Beschluss über die Aufnahme als Mitglied oder die Ablehnung des Antrags ist dem Antragsteller unverzüglich schriftlich mitzuteilen.
  4. Durch die Mitgliedschaft entsteht die Verpflichtung zur Entrichtung des Mitgliedsbeitrags erstmalig für den Zahlungszeitraum, in dem über den Antrag entschieden wurde. Der Mitgliedsbeitrag kann personenabhängig sein und in Geld- oder Sachleistungen bestehen. Das Nähere bestimmt eine Beitragsordnung, die durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird. Der Vorstand kann darin ermächtigt werden, die Einzelheiten zu bestimmen.
  5. Die Mitgliedschaft endet durch Tod, Austritt oder Ausschluss. Diese Regelung ist für juristische Personen entsprechend anwendbar.
  6. Der Austritt kann schriftlich gegenüber dem Vorstand zu jeder Zeit erklärt werden. Ein Ausschluss ist dem betreffenden Mitglied schriftlich mitzuteilen. Ausschlussgründe sind die Unvereinbarkeit der Mitgliedschaft mit dem Vereinszweck, eine zweimalige rechtmäßige Anmahnung des Mitgliedsbeitrages oder ein sonstiger wichtiger Grund.
  7. Jede Person kann, ohne Mitglied zu sein, dem Verein regelmäßige Förderung zukommen lassen und nach Absprache als Förderer des Vereins gelten. Förderer können an Mitgliedsversammlungen teilnehmen, sofern eine solche Versammlung nichts gegenteiliges beschließt. Ein Stimmrecht haben sie nicht. Der Vorstand kann die dauerhafte Teilnahme an Veranstaltungen oder Nutzung von Einrichtungen des Vereins beschließen.
  8. Jede Person kann, ohne Mitglied oder Förderer nach Abs. 7 zu sein, den Verein finanziell oder mit Sachmitteln unterstützen. Der Vorstand kann im Einzelfall die Teilnahme an Veranstaltungen oder die Nutzung von Einrichtungen des Vereins beschließen.
  9. Gestrichen!

§ 5 Organe

  1. Organe des Vereins sind
    1. die Mitgliederversammlung,
    2. der Vorstand,
    3. der Beirat,
    4. die Arbeitskreise.
  2. Ein Mitglied eines Arbeitskreises kann durch Beschluss des Vorstandes eine nach Art und Umfang genau beschriebene Vollmacht erhalten, um nach außen den Verein zu vertreten, sofern dies für die Tätigkeiten des Arbeitskreises erforderlich ist.

§ 6 Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt und wird vom Vorsitzenden einberufen.
  2. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung ist einzuberufen, wenn das Interesse des Vereins dies erfordert.
  3. Die Berufung der ordentlichen und der außerordentlichen Mitgliederversammlung geschieht durch schriftliche Einladung. Die Ladungsfrist beträgt drei Wochen.
  4. Die Berufung jeder Mitgliederversammlung muss die Tagesordnung, die Berufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zusätzlich den Hinweis, dass sie außerordentlich ist, und die Angabe des Grundes enthalten. Über Angelegenheiten, die nicht auf der Tagesordnung stehen, kann nicht Beschluss gefasst werden.
  5. Die Verhandlungen auf der Versammlung leitet der Vorsitzende, im Falle seiner Verhinderung ein anderes Vorstandsmitglied.
  6. Beschlüsse der Mitgliederversammlung werden mit einfacher Mehrheit der sich an der Abstimmung beteiligenden Mitglieder gefasst, wenn nichts anderes aus dieser Satzung hervorgeht.
  7. Jedes Mitglied hat eine Stimme. Jedes Mitglied kann sich durch einen Bevollmächtigten oder ein anderes Mitglied vertreten lassen. Die entsprechende Vertretungsbefugnis ist vor oder zu Beginn der Versammlung nachzuweisen.
  8. Beschlussfähig ist die Mitgliederversammlung ab sieben erschienenen Mitgliedern. Ist die Versammlung nicht beschlussfähig, so ist sie neu einzuberufen.
  9. Die Mitgliederversammlung hat die folgenden Aufgaben:
    1. die Beratung der Arbeit des Vereins,
    2. die Wahl und Absetzung des Vorstandes,
    3. die Beschlussfassung über eine Satzungsänderung,
    4. den Ausschluss eines Mitglieds,
    5. die Entlastung des Kassenwarts,
    6. die Beschlussfassung über eine Beitragsordnung ( § 4 Absatz 4 ).
  10. In den Vorstand sind diejenigen drei Personen gewählt, die die meisten Stimmen auf sich vereinigen.
  11. Zu einem Beschluss, der eine Satzungsänderung enthält, ist eine Mehrheit von mehr als drei Vierteilen aller Mitglieder erforderlich.
  12. Der Ausschluss eines Mitgliedes wird mit einer Mehrheit von mehr als drei Vierteilen beschlossen.
  13. Zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von drei Vierteilen erforderlich, Abs. 6 gilt entsprechend.
  14. Die Beschlüsse der Mitgliederversammlung sind zu Beweiszwecken zu protokollieren. Die Richtigkeit eines Protokolls ist vom Versammlungsleiter und dem Protokollanten durch Unterschrift zu dokumentieren.

§ 7 Vorstand

  1. Jedes Mitglied des Vorstands ist allein vertretungsberechtigt mit folgender Beschränkung: bei Rechtsgeschäften, deren Wert 5.000,00 DM übersteigt, oder bei Verträgen, deren Dauer sechs Monate übersteigt, wird der Verein durch zwei vertretungsberechtigte Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten.
  2. Der Vorstand besteht aus drei natürlichen Personen, die selbst Mitglied oder Angehörige einer juristischen Person, die Mitglied ist, sein müssen, nämlich dem Vorsitzenden, dem Schriftführer und dem Kassenwart.
  3. Die Vorstandswahl findet alle zwei Jahre statt. Der alte Vorstand bleibt aber bei nicht erfolgter oder gescheiterter Wahl bis zur Wahl des neuen Vorstandes im Amt. Die Bestellung des Vorstandes ist in der Weise widerruflich, dass seine Absetzung mit darauffolgender Neuwahl Tagesordnungsbestandteil jeder Mitgliederversammlung sein kann. Der Vorstand kann nur als ganzer abgesetzt werden. Zur Wahl scheidet der ganze Vorstand aus und ist wiederwählbar.
  4. Die Vorstandssitzung findet statt, wenn wenigstens zwei Vorstandsmitglieder dies verlangen. Sie wird vom Vorsitzenden einberufen.
  5. Wenn nichts anderes aus dieser Satzung hervorgeht, finden in Bezug auf die Berufung, Beschlussfähigkeit, Beschlussfassung und Protokollierung der Vorstandssitzung die Vorschriften aus § 6 entsprechend Anwendung.
  6. Der vertretungsberechtigte Vorstand beschließt unverzüglich nach seiner Wahl unter sich die Verteilung der in Abs. 2 genannten Ämter.
  7. Der Vorstand hat die folgenden Aufgaben:
    1. die satzungsgemäße Leitung, Geschäftsführung und gesetzliche Vertretung des Vereins zur Erreichung des Zweckes,
    2. die Förderung und Koordination der Zusammenarbeit der Mitglieder,
    3. den Vollzug der Beschlüsse der Mitgliederversammlung, die Eintragungen in das Vereinsregister und das sonst Nötige zur Aufnahme der Tätigkeit des Vereins,
    4. die Verwahrung und Verwaltung der Urkunden und der Liste der Mitglieder,
    5. die Einrichtung der Arbeitskreise,
    6. die Verwaltung des Beitragswesens, soweit es ihm übertragen wurde,
    7. die Verwaltung und Werbung von Förderungen und Unterstützungen.

§ 8 Beirat

  1. Der Beirat hat die Aufgabe, die Ziele des Vereins in der Öffentlichkeit bekannt zu machen und für sie zu werben. Der Beirat insgesamt oder einzelne Mitglieder können hierzu besonders eng mit den Arbeitskreisen zusammen arbeiten.
  2. Der erste Beirat wird durch die Mitgliederversammlung berufen. Anschließend beruft der Beirat seine Mitglieder einstimmig.
  3. Die Amtszeit jedes Beiratsmitglieds beträgt drei Jahre.
  4. Der Beirat wählt aus seiner Mitte einen Sprecher.
  5. Beiratssitzungen finden mindestens einmal jährlich statt. Die Beiratssitzungen werden vom Vorstand unterstützt. Jedes Vorstandsmitglied hat das Recht, an den Beiratssitzungen teilzunehmen. Der Beirat hat den Vorstand zuvor unter Angabe der Tagesordnung einzuladen.

§ 9 Arbeitskreise

  1. Zu besonderen Themen und zur Erledigung spezieller Aufgaben richtet der Vorstand Arbeitskreise ein. Jedes Mitglied hat das Recht auf Mitgliedschaft in einem Arbeitskreis. Seine Arbeitskreismitgliedschaft meldet es formlos beim Vorstand an oder ab. Der Vorstand kann auch Nichtmitglieder in einen Arbeitskreis berufen.
  2. Ein Arbeitskreis wählt aus seiner Mitte einen Sprecher, wobei Nichtmitglieder kein Stimmrecht haben. Der Sprecher erstattet der Mitgliederversammlung und nach Aufforderung dem Vorstand Bericht über die Aktivitäten des Arbeitskreises.

§ 10 Auflösung des Vereins

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt sein Vermögen an die öffentlich-rechtliche Körperschaft Technische Universität zu Berlin, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.



Zum Seitenanfang . Seite Drucken . Aktualisierung: 12.09.2007 .

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